• Vereine
  • Parkour-Ratgeber
  • Saisonplanung für Parkourgruppen: Von der Probestunde zu gemeinsamen Wegen

    Illustration von Trainern, die mit Kalender und Grundriss eine Parkoursaison planen.

    PARKOUR-RATGEBER · Vereine

    Ein Saisonplan soll Trainern helfen, Aufgaben auszuwählen und anzupassen. Er soll nicht alle Teilnehmenden bis zu einem bestimmten Datum zur selben Bewegung führen. Nutzt diesen Rahmen als Ausgangspunkt für euren eigenen Plan und passt ihn an Trainerkompetenzen, Teilnehmende und Einrichtungen an.

    Beginnt mit den Bedingungen, die jede Woche funktionieren müssen

    Beschreibt Zielgruppe, Teilnehmerzahl, verantwortliche Trainer und die tatsächlich verfügbaren Einrichtungen. Vereinbart die Einführung neuer Teilnehmender, ein Stoppsignal, Wartezonen und den Umgang mit defekten Geräten. Klärt relevante Versicherungs- und Vereinsregeln mit eurer Organisation.

    Erstellt eine einfache Prüfroutine vor dem Unterricht. Ein Saisonplan ist keine Sicherheitsfreigabe für einen Aufbau; der verantwortliche Trainer muss die aktuellen Bedingungen weiterhin beurteilen.

    Phase 1: Ort und Grundaufgaben kennenlernen

    Nutzt die ersten Einheiten für gemeinsame Routinen und wenige überschaubare Aufgaben. Die Teilnehmenden sollen wissen, wo sie starten, wie sie abschließen und wen sie fragen. Führt unterschiedliche Niveaus als gleichwertige Möglichkeiten ein, nicht als Leiter, die alle sofort erklimmen müssen.

    Notiert, welche Anweisungen Fragen ausgelöst haben. Verstehen mehrere Teilnehmende dieselbe Aufgabe falsch, muss vielleicht der Plan oder die Erklärung verändert werden.

    Phase 2: Mit neuem Schwerpunkt wiederholen

    Nutzt bekannte Aufbauten erneut und arbeitet an Richtung, Reihenfolge oder Übergängen. Legt je Station einen Beobachtungspunkt fest, damit Helfer wissen, worauf sie achten sollen. Ändert nicht jede Woche an allen Stationen gleichzeitig Aufbau und Anleitung.

    Eine Stationskarte kann vier Felder haben: Aufgabe, leichtere Möglichkeit, Platz und Stopp sowie verantwortlicher Trainer. Sie sollte kurz genug sein, um im Unterricht genutzt werden zu können.

    Phase 3: Zwischen bekannten Lösungen wählen lassen

    Wenn der Trainer es für passend hält, können die Teilnehmenden wenige bereits eingeführte Bewegungen verbinden. Gebt Wahlmöglichkeiten innerhalb eines klaren Rahmens. Ein gemeinsamer Abschluss kann sein, eine Wegentscheidung zu erklären; es muss keine Vorführung neuer Tricks sein.

    Vor dem nächsten Einkauf auswerten

    Sammelt die Trainernotizen: Wo gab es Warteschlangen? Bei welchen Aufgaben fehlte eine leichtere Variante? Welche Geräte ließen sich schwer bewegen oder lagern? Nutzt die Antworten, bevor ihr weitere Blöcke oder ein Gerüst kauft.

    Fragt auch die Teilnehmenden, ob sie wissen, was sie üben und ob sie um Hilfe bitten können. Ein größeres Ausrüstungsbudget löst weder unklare Rollen noch fehlende Unterrichtskompetenzen.

    Fragen und Antworten

    Wie viele Wochen sollte jede Phase dauern?

    Das hängt von der Gruppe und der Trainingshäufigkeit ab. Nutzt Beobachtungen und die Einschätzung des Trainers statt eines allgemeingültigen Kalenders.

    Wo finden wir Anregungen für Trainer?

    Informiert euch über passende Kurse eures Verbands oder einer Parkourorganisation. Prüft Inhalt, Zielgruppe und Anforderungen vor der Anmeldung.

    Von Parkourshoppen · Praktische Anleitung. Passt die Aufgaben an die Teilnehmenden, die Umgebung und die Einschätzung des Trainers an.


    Hinterlassen Sie einen Kommentar

    Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen

    Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.


    Mehr von > Vereine Parkour-Ratgeber